Dresden
Rückblick : Wochenmarkt auf dem Altmarkt

(Dresden/07.09.2011) Auf der Sitzung am Donnerstag soll der Stadtrat das Aus für den hoch defizitären Wochenmarkt auf dem Altmarkt beschließen. Ein Grund dafür ist die geänderte Händler- und Nutzungsstruktur des Marktes, die nicht mehr der eines Frischemarktes entspricht, sondern aktuell fast ausschließlich durch Imbissangebote gekennzeichnet ist. Der Wochenmarkt Altmarkt hält allerdings derzeit das einzige Imbissangebot zwischen Prager Straße und Albertplatz vor. Denn seit der Überarbeitung der Sondernutzungssatzung im Jahr 2005 ist das Aufstellen von weiteren Imbissständen im Innenstadtbereich faktisch verboten. Dieses generelle Imbissverbot wurde von der FDP-Fraktion bereits im Jahr 2005 scharf kritisiert. Deshalb wird die FDP-Fraktion zur morgigen Stadtratssitzung mit einem Änderungsantrag erneut Ersatzstandorte im sogenannten ambulanten Handel für die Imbissstände des Wochenmarktes im Innenstadtbereich fordern.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion:

"Die hohe Akzeptanz des Imbissangebotes auf dem Altmarkt bei Touristen und Dresdnern zeigt, dass der Beschluss zum vollständigen Verbot von Imbissständen in der Innenstadt falsch war. Eine moderne Stadt wie Dresden braucht nicht nur ein vielfältiges gastronomisches Angebot an Restaurants, Cafés und Kneipen, sondern auch ein Angebot an qualitativ hochwertigen Imbissständen. Viele der aktuellen Händler auf dem Wochenmarkt sind Dresden seit Jahren treu und standen bereits in der Stadt, als das Zentrum noch nicht so schön saniert war. Für diese Händler sollten wir nun die Chance für Ersatzstellplätze schaffen.

Die Standplatzauswahl erfordert aber Augenmaß, denn wir wollen keinen Wildwuchs, sondern Imbissstände, deren optische Gestaltung hohen Anforderungen entspricht und die sich ins Bild der Altstadt angemessen einfügen. Wenn sich die Angebote von ihrem Ambiente her an das Niveau der sanierten, barocken Innenstadt anpassen, beleben und bereichern sie das Zentrum, denn der Besuch eines Imbissstandes ist eine von Touristen und von in der Innenstadt arbeitenden Dresdnern gern angenommene schnelle, preiswerte und abwechslungsreiche Alternative gegenüber dem Besuch eines Restaurants.

Imbissstände laden zum Verweilen ein und schaffen kleine Kommunikationszentren. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der originelle Imbissstand Tempo-Fritz am Dresdner Neumarkt. Weitere Möglichkeiten für qualitativ hochwertige oder originelle Stände sind eine Chance vor allem für die einheimischen Händler und Gastronomen und viele Touristen und Dresdner wünschen sich weitere Imbissangebote auf der Straße."

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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