Dresden
Rückblick : Kultur

(Dresden/31.01.2012) In den Dresdner Medien werden nach dem Aus der EU-Fördermittel neue und auch alte Vorschläge zur Sanierung und Betreibung für den Kulturpalast diskutiert. Angesichts der auslaufenden Betriebsgenehmigung für den Kulturpalast Ende 2012 und den finanziellen Herausforderungen bei Schulsanierung und Kitabau ist ein größeres finanzielles Engagement der Stadt kaum darstellbar.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Holger Zastrow:

"Die Stadt kann sich eine Bauruine an der sensibelsten stelle der Stadt, mitten im historischen und touristischen Herz Dresdens nicht leisten, deshalb muss die Sanierung des Kulturpalastes absolute Priorität vor allen anderen Kulturprojekten haben. Solange es keine Lösung für die Probleme beim Kulturpalast gibt, verbietet sich der Beginn vollkommen neuer Projekte wie dem Kunstkraftwerk Mitte von selbst. Ideen wie ein Verwaltungsneubau für ein Technisches Rathaus sind damit vollständig ad absurdum geführt.

Um die Sanierung des Kulturpalastes zu retten, müssen nun alternative Vorschläge auf den Tisch und zwar nicht nur für die Finanzierung sondern im Notfall auch für die Umsetzung. Wir müssen prüfen, ob Kosten für die Sanierung weiter gesenkt werden können oder ob alternativ auch eine Sanierung weitestgehend im Bestand mit oder ohne neuem Saal preiswerter und vor allem schnell umzusetzen wäre. Die Ankündigung des zuständigen Bürgermeisters, noch im Februar dazu eine Vorlage vorzulegen, begrüßen wir als Fraktion ausdrücklich. Diese muss aber klare Prioritäten enthalten.

Das bedeutet aber auch, dass es zu Verschiebungen von finanziellen Mitteln im Rahmen der bereits geplanten Großprojekte wie dem Kunstkraftwerk Mitte oder der Schwimmhalle Freiberger Straße kommen kann. Wir müssen ergebnisoffen diskutieren. Für beide Projekte gab und gibt es deutlich preiswertere Realisierungsvorschläge und beide Projekte sind auch aktuell noch nicht einmal abschließend finanziert. Angesichts des enormen Sanierungsbedarfes bei den städtischen Schulen und den fehlenden Kitaplätzen, sind zusätzliche Mittel für all diese Projekte überhaupt nicht darstellbar. Die Stadt muss sich nun konzentrieren und Prioritäten setzen. Für die FDP-Fraktion ist dies im Kulturbereich eindeutig der Kulturpalast."

Termine
Mo 20.11.2017
Do 23.11.2017
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

Aktuelle Informationen der FDP/FB-Fraktion finden Sie bei Facebook!

hier

2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

Die Bilanz zum Download Bilanz