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Ratsdepesche Ausgabe 21

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden

(Dresden/18.09.2014) Nach Medienberichten vom heutigen 18.09.2014 fordert Schriftsteller Uwe Tellkamp das Blaue Wunder für Autos zu sperren und zur Fußgängerbrücke zu machen.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzende der FDP/FB-Stadtratsfraktion:

"Dass einige in Dresden Probleme mit Brücken haben, ist ja weithin bekannt. Aber dass ausgerechnet die größten Gegner der Waldschlösschenbrücke jetzt eine Brücke nach der anderen für den Autoverkehr sperren wollen, kann man wahrscheinlich nur als Retour-Kutsche für das Ergebnis des Brücken-Bürgerentscheids sehen. Nachdem grüne und linke Politiker eine autofreie Augustusbrücke fordern, ist jetzt also das Blaue Wunder in den Fokus der Brückengegner geraten. Hier von einer Vision zu sprechen, ist im Übrigen irreführend. Denn jeder in Dresden weiß, dass auf lange Zeit gesehen kein Geld für eine neue Brücke oder ein Tunnelprojekt vorhanden sein wird. Und wie politische Mehrheiten für ein neues Brückenbauvorhaben in unmittelbarer Nähe des Blauen Wunders mit allen notwendigen Einschnitten in den Gebietscharakter von Blasewitz und Loschwitz entstehen sollen, müssen die Befürworter angesichts der Debatte um die Waldschlösschenbrücke erst noch erläutern.

Im Übrigen müssen die Visionäre der italienischen Campo-Idee rund um Schiller- und Körnerplatz zuerst ihre drei Hauptfeinde besiegen: die deutsche Bürokratie, das deutsche Ausgehverhalten, das deutsche Wetter! Denn ein Campo entsteht nur, wenn investitionswillige Gastronomen und Händler auf Gäste und Konsumenten treffen, die von Bürokraten nicht ausgebremst werden. Wie das in Dresden mit seinen Beschränkungen für Ladenöffnungszeiten, Außenbewirtschaftung und Außenwerbung gehen soll, erscheint schleierhaft. Typisch für Italien ist zudem auch, dass an vielen Campos der Verkehr trotzdem rollt und Anwohner, Gäste und Verkehrsteilnehmer irgendwie trotzdem miteinander klarkommen - mit südländischer Gelassenheit. Aber vielleicht hilft die Debatte ja, etwas mediterrane Toleranz in Verwaltung und Politik zu bringen. Die Gewerbetreibenden am Neumarkt, in der Weißen Gasse, am Altmarkt oder in der Neustadt würden es danken."