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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Radwege

Gebel: "Keine Schlaglochpiste mit Ansage"

(Dresden/24.09.2014) Nach Medienberichten der vergangenen Tage plant die Stadt gemeinsam mit dem Sachsenforst am Rückbau der Straße "Gänsefuß" durch die Dresdner Heide festzuhalten. Neu ist allerdings, dass dies nicht zeitnah passieren soll, sondern erst, wenn eine umfassende Sanierung des Weges erforderlich ist. Damit kündigen Stadt und Sachsenforst indirekt bereits an, keine Werterhaltung und Instandhaltung an der Straße mehr vornehmen zu wollen.

Dazu erklärt der Langebrücker FDP-Stadtrat Dr. Thoralf Gebel:

"Das Vorgehen von Stadt und Sachsenforst ist vermutlich beispiellos, hier wird eine Schlaglochpiste mit Ansage fabriziert, nur um einen aktuell gut ausgebauten Weg doch noch wegreißen zu können. Das ist gerade in Hinblick einer Gefährdung der vielen Radfahrer auf dem Gänsefuß äußerst makaber. Denn die Stadt nimmt damit Stürze von Radfahrern aufgrund von Schlaglöchern und Straßenschäden billigend in Kauf, nur damit man am Ende doch noch den eigenen Willen durchsetzen kann. Wir fordern ein klares Bekenntnis der Stadt und vom Sachsenforst zum Erhalt des Gänsefußes und selbstverständlich auch der Beibehaltung aller notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen. Ein öffentlicher Weg darf doch nicht absichtlich dem Verfall preisgegeben werden.

Für das Vorgehen der Stadt und des Sachsenforstes fehlt mir jedes Verständnis. Bei einigen Bürokraten scheint hier echt der Verstand ausgesetzt zu haben. Die Straße wird von Radfahrern als beliebter und schöner Weg durch die Heide genutzt sowie von den Anwohnern in Langebrück. Die Umgestaltung zu einem Sandweg bringt viele Nachteile, unter anderem auch einen sehr teuren und aufwendigen Winterdienst.

Als FDP/FB-Fraktion fordern wir die Landeshauptstadt und den Sachsenforst auf, von diesem unsinnigen Vorhaben komplett Abstand zu nehmen. Es wird mit Sicherheit bessere und geeignetere Entsiegelungsflächen in Dresden geben, als eine vollkommen intakte Straße verfallen zu lassen und dann abzutragen."