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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Verkehrspolitik

Zastrow: "Die Rückbauoffensive für die Dresdner Straßen muss ein Ende haben, sonst werden wir das alle teuer mit Dauerstau bezahlen"

(Dresden/07.07.2016) Nach einem Medienbericht der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) vom heutigen 07.07.2016 bleibt das Auto das wichtigste Fortbewegungsmittel der Dresdner. Diese Aussagen zum motorisierten Individualverkehr passt auch zu den Zahlen, die die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der FDP/FB-Fraktion nun offenlegen musste. So stieg die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge von 2011 bis heute von 258.499 auf 275.999 und damit um rund 6,5 Prozent in fünf Jahren.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Holger Zastrow:

"Seit der Kommunalwahl und der Neubesetzung der Bürgermeister haben wir in Dresden eine rein ideologisch getriebene Verkehrspolitik, die an den realen Fakten und der Lebenswirklichkeit der allermeisten Dresdner einfach vorbeigeht. Der Rückbau großer Hauptverkehrsstraßen wie der Stauffenbergallee, der Königsbrücker Straße, des Zelleschen Weges oder die Sperrung der Augustusbrücke für den Autoverkehr sind und bleiben falsch. Die in den DNN aufgezeigten Zahlen zur Nutzung von Auto und Motorrad sind ein erneuter glasklarer Beleg dafür, dass der motorisierte Individualverkehr das wichtigste Fortbewegungsmittel in Dresden ist und auch bleibt. Dazu passen auch die deutlich gestiegenen Zulassungszahlen von Kraftfahrzeugen in Dresden.

Alle Zahlen sprechen gegen den ideologisierten Rückbau der Dresdner Straßen, wie wir ihn aktuell erleben. Diese Rückbauoffensive muss aufhören, sonst werden wir das alle teuer mit Dauerstau vor unseren Haustüren bezahlen. Dresden wird als Wirtschaftsmotor für ganz Sachsen immer wichtiger. Hier entstehen die Arbeitsplätze. Immer mehr junge Menschen ziehen nach Dresden oder in das Dresdner Umland bzw. pendeln zu einem Arbeitsplatz in der Landeshauptstadt. Dafür sind gute Hauptverkehrsachsen eine entscheidende Voraussetzung. Ohne eine gute Infrastruktur wird der Wirtschaftsstandort Dresden langfristig leiden. Wir fordern Rot-Rot-Grün und den zuständigen grünen Fachbürgermeister auf, die Zahlen und Fakten zur Kenntnis zu nehmen und diese Rückbauoffensive für die Dresdner Straße zu beenden! Wir müssen wieder zu einer Verkehrspolitik zurückkommen, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und nicht nur auf die einseitige Schikane eines Teilnehmers setzt."

Anfrage zu Zulassungszahlen von KFZ in Dresden -> www.fdp-fraktion-dresden.de/nachgefragt-1679.html