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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden

(Dresden/05.09.2016) Am heutigen Montag wird die Albertbrücke nach über 29 Monaten Sanierungszeit für den Verkehr freigeben. Damit geht die Sanierung der Albertbrücke und aus Sicht der FDP im Dresdner Stadtrat eine Geschichte der Pannen und Täuschungen der Stadtverwaltung ihrem Ende entgegen.

"29 statt versprochener 20 bzw. 21 Monate Bauzeit. Dauerhafte Sperrung für Autos statt kurzfristiger Sperrung für wenige Monate. Eine Geländerposse, die Dresden deutschlandweit zum Gelächter gemacht hat, und zuletzt sogar mangelhafter Asphalt. Die Sanierung der Albertbrücke wird für immer die Pannenbrücken-Sanierung sein. Die gesamte Sanierung ist ein Beleg für Fehlplanungen in der Stadtverwaltung. Bis heute ist die Stadtverwaltung eine wirkliche Aufklärung für die Geländerposse schuldig geblieben. Es erklärt niemand, warum es eines extra hohen Geländers für Radfahrer bedarf, wenn der Radweg mehrere Meter vom Geländer entfernt gebaut wurde.

Die gesamten Sanierungsarbeiten waren eine Zumutung für die Dresdner. Versprochene Verkehrsführungen wurden einfach umgeplant. Die Belastungen durch den Umgehungsverkehr waren gerade für die Anwohner im Preußischen Viertel und in der Johannstadt enorm. Ganz zu schweigen von den Mehrbelastungen für die Umwelt. Bereits beim Stadtratsbeschluss war klar, dass die Sanierungsvariante rund 12,4 Millionen Kilometer Umleitungsverkehr produziert. Bei dieser Berechnung ist man allerdings von 9 Monaten Sperrung für den Autoverkehr ausgegangenen. Mit dem durch Amtsleiter Koettnitz eigenmächtig geänderten Bauablauf dürfte sich diese Zahl locker verdoppelt haben. Diese rund 25 Millionen baubedingte Mehrkilometer für Autofahrer sind eine Belastung für alle Bürger. Schaut man sich den Sanierungsverlauf und die diversen Presseveröffentlichung der Stadtverwaltung an, kommt man einfach nicht umhin festzustellen, dass der Stadtrat vor seiner Entscheidung hinters Licht geführt wurde. Wir sind der festen Überzeugung, dass die verantwortlichen Mitarbeiter im Straßen- und Tiefbauamt bereits vor dem Stadtratsbeschluss gewusst haben, dass die Zeitschienen nicht zu halten sind und die Sperrzeiten nachträglich geändert werden würden. . Entweder muss man hinter die Qualität der Planungen in der Dresdner Straßenbauverwaltung ein großes Fragezeichen setzen oder das Beispiel Albertbrücke ist ein weiteres Symbol für eine Verwaltung, die sich völlig verselbstständigt hat und der es an Respekt und Verständnis für Stadtratsentscheidungen und demokratische Prozesse mangelt."