Termine
Do 01.06.2017
Mo 19.06.2017
Do 22.06.2017
Fr 23.06.2017
Mo 14.08.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 21

Aktuelle Informationen der FDP/FB-Fraktion finden Sie bei Facebook!

hier

2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

Die Bilanz zum Download Bilanz

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Dresden
Verkehr
FDP/FB-Fraktion kündigt Widerstand gegen Tempo 30 auf der Bautzner Straße an

Zastrow: "Grüne Willkür statt sachliche Begründung - Leidtragende wären Autofahrer, Straßenbahnnutzer und Anwohner"

(Dresden/25.04.2017) Nach Medienberichten plant die grüne Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen die Einführung von Tempo 30 auf der Bautzner Straße als Lärmschutzmaßnahme. Dies will sie dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegen.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP/FB-Stadtratsfraktion:

"Der Plan zur Einführung von Tempo 30 auf einem Teilstück der Bautzner Straße zwischen Albertplatz und Radeberger Straße ist reine grüne Willkür und entbehrt jeder sachlichen Begründung. Die durch Tempo 30 geschaffenen künstlichen Stauzonen und der folgende Stopp-and-Go-Verkehr wären sehr wahrscheinlich sogar noch viel lärm- und schadstoffintensiver als die aktuelle Situation. Der durch diese Maßnahme provozierte Ausweich- und Schleichverkehr durch die Neustadt würde das ganze Stadtviertel mit mehr Verkehr und Lärm belasten. Anstatt den Verkehr durch leistungsfähige und zügig befahrbare Hauptverkehrsstraßen aus den Wohngebieten rauszuhalten, baut man in Dresden vielerorts neuerdings Straßen zurück und macht sie auf Krampf autounfreundlicher. Im Fall der Bautzner Straße betrifft das sogar eine Bundesstraße. Ziel von Rot-Rot-Grün und ihrer Bürgermeisterriege ist offensichtlich nur, den motorisierten Individualverkehr auszubremsen - um jeden Preis.

Leidtragende der Politik der Umweltbürgermeisterin wären aber neben den Autofahrern vor allem die Anwohner in der Neustadt und die Nutzer der Straßenbahnen. Denn Tempo 30 gilt auch für Straßenbahnen. Damit würde sich die Fahrzeit deutlich verlängern, die umfangreichen Investitionen in den Ausbau der Linie 11 in den vergangenen Jahren und die angebliche Beschleunigung der Linie wären mit einen Schlag obsolet. Im ungünstigsten Fall braucht die DVB sogar eine zusätzliche Bahn, um die Taktzeiten halten zu können.

Der Plan der Umweltbürgermeisterin passt hinten und vorne nicht. Anstatt sinnvolle Lärmschutzmaßnahmen, wie die Sanierung der Holperpisten in der Neustadt, wird rein ideologisch agiert. Wir als FDP/FB-Fraktion werden das nicht mitmache und sind gespannt, was die Aufsichtsbehörden zu einer Tempo-30-Zone auf einer Bundesstraße sagen."