Dresden
ANTRÄGE DER FDP-FRAKTION IM DRESDNER STADTRAT

Erweiterung des Skateparkes an der Lingnerallee
(eingereicht: 28.07.2010)

Beschlußvorschlag:

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt,

1. für die Erweiterung des Skateparkes an der Lingnerallee - wie im Siegerentwurf zum
Wettbewerb Skatepark Lingnerallee aus dem Jahr 2006 enthalten - eine Planung mit
Kostenschätzung bis zum 31.12.2010 vorzulegen,

2. für die mögliche Umsetzung des zweiten Abschnittes - so wie beim bereits 2006 fertig
gestellten Abschnitt - die Einwerbung von Spenden zu prüfen,

3. sicherzustellen, dass eine Realisierung des Vorhabens im Jahr 2011 erfolgen kann.

Begründung:

Der anlässlich der 800-Jahrfeier Dresdens feierlich eingeweihte Skatepark an der Lingnerallee
wird sehr intensiv genutzt. Die durch den Siegerentwurf vorgegebenen Ziele der Anlage
werden, im Gegensatz zu vielen anderen städtischen Skateprojekten, vollumfänglich erreicht.
So sind nicht nur professionelle Skater, sondern auch Anfänger, Kinder und Familien
regelmäßige Nutzer des Parks. Darüber hinaus finden immer wieder Deutsche Meisterschaften
auf dem Areal statt, und die Lingnerallee mit der Halfpipe ist regelmäßig Ausgangspunkt
des Dresdner Nachtskatens mit mehreren tausend Teilnehmern. Das alles verweist auf die
Qualität und die hohe Akzeptanz der gesamten Anlage.

Der im Jahr 2006 gekürte Siegerentwurf aus dem Wettbewerb Skatepark Lingnerallee enthielt
neben den umgesetzten Maßnahmen auch Vorschläge zur Erweiterung, die zu einem
späteren Zeitpunkt umgesetzt werden sollten. Um der Akzeptanz und den hohen Nutzerzahlen
gerecht zu werden, sollte die Anlage nun erweitert werden.

Bereits 2006 wurden über 50 Prozent der Kosten des Skateparkes durch Spenden finanziert.
Dieses Erfolgsmodell soll auch für den nächsten Abschnitt des Skateparkes fortgesetzt werden.
Aus diesem Grund und angesichts der derzeit angespannten Haushaltslage wird angestrebt,
nur die Planungs- und Betreuungskosten über den städtischen Haushalt zu finanzieren.
Die finanzielle Hauptlast der Umsetzung soll wie 2006 durch Spenden getragen werden.