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06.03.2013 | Verkehrsmuseum

FDP-Fraktion fordert Klarheit für das Verkehrsmuseum und kritisiert Kulturbürgermeister

Auf seiner Sitzung am Dienstag hat der Kulturausschuss auf Antrag der FDP-Fraktion über die Zukunft des Verkehrsmuseums diskutiert. Anstatt aber wie von der FDP gefordert ein Konzept zur Sicherung des Verkehrsmuseums für Dresden aufzustellen, hat der Ausschuss lediglich den Versuch beschlossen das Johanneum als Standort zu erhalten.

Dazu erklärt Matteo Böhme, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion:

"Diese Vogel-Strauß-Methode des Kulturausschusses und des zuständigen Kulturbürgermeisters wird nicht funktionieren. Die Verantwortlichen verweigern sich der Realität und spielen hier mit der Zukunft des Verkehrsmuseums. Der Freistaat hat mehrfach öffentlich erklärt, dass es eines Konzeptes für die Zukunft des Verkehrsmuseums bedarf und dass er das Johanneum selbst nutzen will. Natürlich muss die Landeshauptstadt auch darüber noch einmal mit dem Freistaat reden, allerdings muss man sich nun auch mit möglichen Alternativen beschäftigen. Es ist verantwortungslos, diese Diskussion und das notwendige Konzept weiter auf die lange Bank zu schieben. Neue Räumlichkeiten oder ein komplett neuer Standort brauchen Jahre der Planung, Betrachtung und Diskussion. Die jetzt getroffene Entscheidung verschiebt das eigentliche Problem aber wieder einmal nach hinten, der Stadtrat ist seinem Ruf als entscheidungsunfähiges Gremium wieder einmal gerecht geworden.

Die Leistungen und Aussagen des zuständigen Kulturbürgermeisters für das Verkehrsmuseum sind ein Armutszeugnis. Anstatt sich offensiv mit dem Problem auseinanderzusetzen und endlich ein Konzept zu erstellen wird das Problem ausgesessen. Offensichtlich hat der Herr Bürgermeister nur noch seine zwei Prestigeprojekte, den Kulturpalast und das Kraftwerk Mitte, im Kopf und vergisst dabei die gesamte restliche Kulturlandschaft in Dresden. Die Dramen rund um den Kreuzchor, das Heinrich-Schütz-Konservatorium und nun um das Verkehrsmuseum offenbaren einen heillos überforderten Dezernenten, der offensichtlich nur noch versucht sich über seine Amtszeit zu retten. Für die Dresdner Kulturlandschaft ist dies eine katastrophale Situation."

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