Dresden
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01.10.2013 | Stadtentwicklung

Seit wenigen Tagen befindet sich die Vorlage zur Aufstellung eines neuen vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zur Errichtung eines neuen Porta-Möbelhauses im Geschäftsgang des Stadtrates. Der Vorhabenträger Porta Möbel Verwaltungs GmbH, Porta Westfalica plant danach, ein Möbelhaus mit 36.500 m² und einen Möbeldiscounters (VK: 4.500 m²), darin enthalten sind 4.100 m² Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente, im Gewerbegebiet Dresden-Rähnitz (im sogenannten Airportpark Dresden) anzusiedeln.

Dazu erklärt Matteo Böhme, baupolitischer Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion:

"Es ist immer schön, wenn sich neue Investoren für Dresden begeistern. Wir sind aber angesichts der Größe des Projektes und der Umwidmung von wichtigen Gewerbeflächen am Flughafen sehr skeptisch, was die Umsetzung angeht. Dresden braucht gerade diese Gewerbeflächen dringend, um sich weiter entwickeln zu können. Der Standort ist bisher für gewerbliche Nutzungen, vorzugsweise produzierendes Gewerbe, vorgesehen und es ist noch dazu eine große und zusammenhängende Fläche für Neuansiedlungen oder Umsiedlungen mit großem Platzbedarf. Dresden ist als wachsende Stadt auf erschlossene Gewerbeflächen angewiesen, um somit auch neue Firmen zu locken und damit Arbeitsplätze nach Dresden zu holen. Besonders im verarbeitenden bzw. produzierenden Gewerbe wäre dies wichtig. Es ist fraglich, ob ein weiterer großflächiger Einzelhandel, wenngleich er auch viele Arbeitsplätze schafft, in dieser Dimension nicht eher zu Verdrängung führt, als zu einem tatsächlichen wirtschaftlichem Wachstum."
 

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