Dresden
Rückblick :

FDP-Fraktion zur Bauzeitverlängerung bei der Albertbrücke 

(Dresden/13.01.2014) Nach Medienberichten vom heutigen Montag wird sich die Bauzeit bei der Sanierung der Albertbrücke von 21 auf 25 Monate verlängern. Als Begründung werden der geänderte Baustart und die damit verbundenen zwei Winter während der Sanierung angegeben.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion:"Offensichtlich wurde der Stadtrat erneut gezielt hinters Licht geführt und so langsam stelle ich mir die Frage, wie lange sich die Stadtratsmehrheit noch von der Straßenbauverwaltung vorführen lassen will? Fakt ist, bei 21 Monaten Bauzeit ist es egal, ob der Baubeginn im September oder im Mai erfolgt, es sind immer zwei Winter im Bauablauf enthalten. Damit steht fest, dass die 21 Monate von Anfang an nicht zu halten waren und die angeblich kürzere Bauzeit als Hauptargument für die Vollsperrung der Brücke für den Autoverkehr zusammenfällt. Es ist klar absehbar, dass der Zeitplan genauso wie beim Rathaus oder bei der Waldschlößchenbrücke von Anfang an völlig illusorisch war und nur für die Bedürfnisse der DVB konstruiert wurde. Als nächstes dürften sicher die Kosten deutlich steigen. Erinnern möchte ich in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Sanierung der Brücke unter Offenhaltung der Brücke für den ÖPNV und den Individualverkehr ursprünglich bereits für 2011 vorgesehen und so auch vom Stadtrat beschlossen worden war. Durch die eigenmächtige Veränderung der Beschlusslage durch die Verwaltung, wodurch die Brücke während der Bauzeit jetzt ausschließlich für die Straßenbahn offengehalten wird, kam es zu ersten Verzögerungen.

Mit der jetzt bekannt gewordenen ersten Bauzeitverlängerung schon vor Baustart bestätigen sich unsere Befürchtungen. Der Bau wird länger dauern und selbstverständlich dadurch auch deutlich teurer. Die Sperrungszeiten für den Autoverkehr werden sich deutlich verlängern und damit auch die Belastung der Umleitungs- und Nebenstraßen in der Johannstadt und der Neustadt. Damit steigt auch die Umwelt- und Lärmbelastung der betroffenen Anwohner.

Vor genau diesen Folgen hat die FDP immer gewarnt. Bei einem Offenhalten der Brücke für den Individualverkehr hätten eventuelle Bauzeitverlängerungen relativ geringe Auswirkungen auf den Auto- und Wirtschaftsverkehr. Bauzeitverlängerungen bei einer Vollsperrung bedeuten jedoch immer erhebliche Mehrbelastungen für Verkehrsteilnehmer und Anlieger."
 

 

 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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