Dresden
Rückblick :

Zastrow: "Straßenbauverwaltung hat ganz offenkundig nicht das Wohl des Dresdner Autofahrers im Blick"

(Dresden/16.05.2014) Ab dem Wochenende beginnen die Sanierungsarbeiten der Albertbrücke und ab Sonntag wird die Brücke in Richtung der Altstadt gesperrt. Gleichzeitig beginnen Wartungsarbeiten an den Tunneln der Waldschlößchenbrücke, sodass es hier ebenfalls zu Sperrungen und tagelangen Einschränkungen kommt.

Dazu sagt Holger Zastrow, Fraktionsvorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion:

"Die Straßenbauverwaltung hat ganz offenkundig nicht das Wohl des Dresdner Autofahrers im Blick. Erneut ignoriert sie die Anforderungen des Individualverkehrs und provoziert Stau. Anstatt Brückensanierung und Tunnelwartung zu entzerren, macht man beides gleichzeitig. Und das obwohl die fertige Waldschlößchenbrücke das Hauptargument war, die Albertbrücke für den Autoverkehr komplett zu sperren. Schon am ersten Tag des Baubeginns an der Albertbrücke sind die Aussagen von Verwaltung und Ratsmehrheit nur noch Makulatur.

Aus Sicht der FDP kann das alles kein Zufall mehr sein. Genauso wenig wie es ein Zufall ist, dass die Waldschlößchenbrücke zwar längst offen, aber der entsprechende Verkehrszug immer noch nicht fertig ist. Obwohl man lange genug wusste, wann die Waldschlößchenbrücke fertig sein würde, rollen weder am Fetscherplatz noch an der Stauffenbergallee die Bagger. Und auch bei der Albertbrücke treten eklatante Planungsfehler schon vor Beginn der Baumaßnahme auf."

Zastrow erinnerte daran, dass mit der jetzt beginnenden Sanierung der Albertbrücke der Auto- und Wirtschaftsverkehr weitgehend von der Brücke verbannt wird. "Angebote des Freistaates, diese auch für den Individualverkehr wichtige Brücke während der Bauzeit für den Autoverkehr weitgehend offenzuhalten und dafür höhere Fördermittel zu bekommen, hatte der Stadtrat abgelehnt. Stattdessen entschied er, die Albertbrücke während der Bauphase nur für die Straßenbahn offenzuhalten. Dafür wiederum war der Stadtrat bereit, noch später als geplant mit der Sanierung zu beginnen und höhere Sanierungskosten als bei einer Teilsperrung der Brücke in Kauf zu nehmen. Ebenfalls in Kauf nimmt man jetzt, dass der Ausweichverkehr sich größtenteils in die Johannstadt, die Neustadt und das Preußische Viertel ergießen wird. Es ist wie immer in Dresden: Für die Straßenbahn stellen CDU, SPD, Grüne und Linke alle Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung. Für den Auto-, Pendler- und Wirtschaftsverkehr sieht es dagegen trüb aus."

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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