Dresden
Rückblick :

Mücke: „Erst werden die Buslinien eingeführt und danach kommt für die Anwohner das böse Erwachen!“

(Dresden/23.06.2009) Die Neuorganisation des Dresdner Busliniennetzes steht auf der Tagesordnung der bevorstehenden Stadtratssitzung. Dies ist die letzte Sitzung des alten Stadtrates, bevor sich der neu gewählte Stadtrat dann am 13. August konstituiert. Bereits im Vorfeld der Beschlussfassung waren Teile der Pläne des neuen Busliniennetzes in der Öffentlichkeit heftig kritisiert worden. Trotz einiger Nachbesserungen bleiben viele Fragen offen. Als eine der kritischsten Buslinien gilt mittlerweile die Linie 85. Dabei beschränken sich die Einwände nicht mehr nur auf die Linienführung über die Hepkestraße, sondern betreffen auch andere Stadtteile.

Dazu erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende, Jan Mücke:

„Angesichts eklatanter Mängel bei der Planung wird die FDP-Fraktion der Linienführung der Buslinie 85 nicht zustimmen. Statt die Bürger an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, versucht man sie mit dem Einsatz nicht vorhandener, beziehungsweise aufgrund des Straßenverlaufs überhaupt nicht einsetzbarer Elektro- und Hybridbusse zu täuschen. Es ist unverantwortlich wie die Verkehrsbetriebe als eines der am höchsten subventionierten städtischen Unternehmen versuchen, ein neues Liniennetz gegen massive Widerstände aus der Bevölkerung durchzupeitschen.

Mittlerweile müssen wir feststellen, dass die 85 offenbar „auf ganzer Linie“ eine Fehlplanung ist. Dabei beschränkt sich die Kritik nicht mehr nur auf die umstrittene Hepkestraße. Bereits im April wurde im Ortsbeirat Plauen auf zu erwartende Probleme an der Nöthnitzer Straße hingewiesen, weil deren Straßenquerschnitt im Begegnungsfall und aufgrund der Parksituation zu gering ist.

Ähnliche Probleme sind auf der Heinrich-Zille-Straße zu erwarten. Hier wird die Kombination aus ruhendem Verkehr, Lieferverkehr, Müllabfuhr und Buslinie zu unzumutbaren Verkehrsverhältnissen führen.

Es ist heute schon absehbar, dass die Stadt entlang kritischer Linien in einem zweiten Schritt Parkverbote durchsetzen wird. Die Strategie von Stadt und DVB ist klar – erst werden die neuen Buslinien eingeführt und danach kommt für die Anwohner das böse Erwachen. Die FDP wird solch unlautere Methoden nicht unterstützen.“
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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