Dresden
Rückblick : Kultur

Zastrow: "Schritt in die richtige Richtung – Weitere Sparmöglichkeiten prüfen"

(Dresden/18.04.2010) Die Stadtverwaltung hat die Pläne für einen gemeinsamen Neubau von Operette und Theater Junge Generation (TJG) im ehemaligen Kraftwerk Mitte aufgegeben und schlägt nunmehr vor, den Neubau der Operette auf der Freifläche vor dem Kraftwerk zu realisieren und das TJG am bisherigen Standort in Cotta für 20 Millionen Euro zu sanieren. Die Gesamtkosten für beide Vorhaben ließen sich laut Stadtverwaltung damit von 90 auf 70 Millionen Euro senken.

Der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Holger Zastrow, bezeichnete den Vorstoß der Stadtverwaltung als einen „Sieg der Vernunft“. Ferner erklärte er:

"Wir freuen uns, dass Vernunft und Realismus in der Stadtverwaltung Einzug halten und man die Ausbaustandards von Großprojekten auf den Prüfstand stellt. Daher geht der Vorschlag der Verwaltung in die richtige Richtung. Bevor das Gesamtprojekt gefährdet ist, ist es besser, etwas maßvoller und etwas kleiner zu bauen. Aber eine Gesamtinvestition in Höhe von jetzt 70 Millionen Euro für Operette und TJG ist angesichts der Kassenlage immer noch sehr ambitioniert. Deswegen muss die Stadt überlegen, wie sich die Kosten weiter senken lassen, um den dringend notwendigen Operettenneubau im Stadtzentrum Wirklichkeit werden zu lassen und damit nicht nur dem Wunsch vieler Dresdner Musikfreunde zu entsprechen, sondern zugleich den Mitarbeitern und dem Ensemble der Operette Respekt für ihren bereits geleisteten Gehaltsverzicht zu zeigen. Sowohl der Standort im Kraftwerk Mitte als auch die Frage einer Kooperation mit Landeseinrichtungen wie dem Staatsschauspiel sollten deshalb nochmals ernsthaft geprüft werden, da auch der Freistaat mit einer völlig neuen Haushaltssituation konfrontiert ist.“
 

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