Dresden
Rückblick : Rudolf-Harbig-Stadion
Stadionkompromiss bringt Stadt und Verein langfristig Planungssicherheit

Genschmar: „Vorlage zu Mietzuschuss ist tragfähige Lösung“

(Dresden/03.03.2011) Laut einer neuen Vorlage der Verwaltung soll der Zuschuss an die Stadionprojektgesellschaft um eine Million Euro auf 3,29 Millionen Euro erhört werden, um damit die Mietlast der SG Dynamo Dresden für den Spielbetrieb zu senken. Darüber hinaus werden 200.000 Euro direkt an das Nachwuchsleistungszentrum gegeben. Mit der Vorlage kommt die Stadtverwaltung einem Beschluss des Stadtrates aus dem März 2010 nach, wonach die Verwaltung noch einmal an den Stadionverträgen arbeiten sollte. Nach Medienberichten von heute wird die Neuordnung der Stadionverträge noch einmal durch ein Engagement der Technischen Werke Dresden (TWD) und der Ostsächsischen Sparkasse (OSD) um weitere 250.000 Euro für das Nachwuchsleistungszentrum der SG Dynamo Dresden ergänzt. 

Dazu erklärt Jens Genschmar, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion:„Diese Vorlage ist eine tragfähige Lösung für alle. Sie gibt dem Verein im Hinblick auf die Lizenzierungsverfahren für diese und nächste Saison Planungssicherheit. Der Spitzensport gehört zu Dresden, darauf hat die FDP schon immer hingewiesen, von daher freue mich auch über die direkte Unterstützung des Nachwuchsleistungszentrums, nicht nur durch die Stadt sondern auch durch die TWD und OSD. Damit setzen alle beteiligten ein klares positives Zeichen für die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt, die in den Spitzensport wollen. Denn wäre Dynamo aufgrund der Stadionmiete tatsächlich in weitere finanzielle Engpässe gekommen, hätte das Nachwuchsleistungszentrum mit Sicherheit zur Debatte gestanden.

Bereits im März 2010 hatte der Stadtrat mit einer großen Mehrheit die Überarbeitung der Stadionverträge beauftragt. CDU-, FDP- und Bürgerfraktion haben dann in den Haushaltsverhandlungen auf Initiative der FDP-Fraktion die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass es auch an dieser Stelle in den Verhandlungen zwischen Stadt und Verein noch einmal zu Bewegung kommt. Nur dem Engagement dieser drei Fraktionen im Rahmen des Haushaltes ist es zu verdanken, dass es nicht wieder scheibchenweise jedes Jahr aufs neue diskutiert werden muss, sondern dass es eine langfristige Lösung gibt, mit der der Verein und die Stadt nun Planungssicherheit haben.“
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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