Dresden
Rückblick : 39. Grundschule

Es war eine unangenehme Überraschung für Lehrer, Kinder und Eltern der 39. Grundschule als im vergangenen Jahr festgestellt wurde, dass die Standfestigkeit des Gebäudes nicht mehr garantiert werden konnte. An der erst 2006 sanierten Grundschule waren Risse in den Bögen der Flure und Decken festgestellt worden. In dieser Notsituation musste die von der Gebäudesperrung betroffenen 176 Grundschüler bis zum Schuljahresende in einem anderen Schulgebäude untergebracht werden.

Das 140-jährige Gebäude der 39. Grundschule wurde danach in halbjährlicher Bauzeit so ertüchtigt, dass die Standsicherheit wieder hergestellt ist und der gewohnte Schulbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.

Die Kosten für die Baumaßnahmen beliefen sich auf 730.000 Euro. Uwe-Jens Zastrow fragte nach, welche einzelnen Maßnahmen dafür ausgeführt wurden. So sicherten die Baufirmen die historische Gewölbedecke im Flur des Erdgeschosses, die historische Dachkonstruktion sowie die Dachgeschossdecke und bauten im ersten Obergeschoss eine Flachdecke aus Stahlbeton ein. Des Weiteren erfolgten Holzschutz-, Elektro-, Sanitär- und Malerarbeiten. Zum Leistungsumfang gehörten auch Reparaturen an den obersten Sandstein-Fassadengesimsen und Verbesserungen des Brandschutzes.

Die Kosten der zeitweiligen Verlagerung des Unterrichtsbetriebs bezifferten sich auf 27.000 Euro und der Wiedereinbau von Medientechnik kostete 430 Euro.

Kosten, die vermieden worden wären, wenn die Sanierung des Gebäudes im Jahr 2006 qualitätsgerecht erfolgt wäre.
 

Termine
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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