Dresden
Rückblick : Freibad Cotta

Rink: "Die Stadt muss sich nun zum Bad und dessen Betreibung bekennen"

(Dresden/13.05.2011) Am morgigen Samstag wird auch das Freibad Cotta wieder seine Tore öffnen und in die neue Freibadsaison starten. Nachdem das Cottaer Freibad laut städtischem Bäderkonzept 2006 ursprünglich bereits zu Beginn des gleichen Jahres hätte geschlossen werden sollen, ist dessen Erhalt und Betreibung auch in diesem Jahr wieder gelungen. Dies ist vor allem dank mittelständischer Unternehmen aus dem Dresdner Südwesten unter der Federführung der Firma Eberhard Rink und der Eisenbahnerwohnungsgenossenschaft (EWG) möglich gewesen, die das Bad seit 2006 Jahr für Jahr in Eigenleistung hergerichtet und auf die Saison vorbereitet haben. Ab dem Jahr 2012 ist eine Betreibung über die städtische QAD nicht mehr sichergestellt. Eine dauerhafte Betreibung ist allerdings notwendig, um das Sanierungskonzept für das Bad nun endlich umzusetzen. Um das Bad in Cotta dauerhaft zu sichern, hat die FDP-Fraktion einen neuen Antrag in den Geschäftsgang eingebracht.

Dazu erklärt FDP-Stadtrat Eberhard Rink:

"Die Stadt muss sich nun zum Hebbelbad und dessen Betreibung bekennen. Da ab 2012 die QAD nicht mehr als Betreiber auftreten kann, muss die Stadt ein Zeichen setzen, dass sie bereit ist, die Betreibung auch über das Jahr 2011 hinaus sicher zu stellen. Das ist die Vorraussetzung für die bereits beantragten und zugesagten Fördermittel zur Sanierung des Bades. Seit 2006 kämpfen wir in Cotta für unser Hebbelbad und haben nun endlich ein fast fertiges Sanierungskonzept einschließlich zugesagter Fördermittel auf dem Tisch.

Wenn der Sportausschuss im Juni dem FDP-Antrag zustimmt und das Bad wieder als festen Bestandteil im Bäderkonzept verankert sowie dessen Betreibung zusagt, wäre der seit 2006 bestehende Schwebezustand, bei dem die Schließung des Bades jedes Jahr wie ein Damoklesschwert über Cotta hing, endlich beendet. Die Sanierung könnte umgesetzt werden und das, vor allem bei Familien und Kindern beliebte Bad bliebe erhalten. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, den benötigten städtischen Zuschuss zur Betreibung für die QAD immer weiter zu senken. Wir alle hoffen, dass wir nach der Sanierung und der damit einhergehenden Attraktivitätssteigerung noch weniger oder vielleicht gar keinen Zuschuss der Stadt mehr benötigen.

Besonders freue ich mich, dass es auch in diesem Jahr wieder eine gastronomische Versorgung im Bad gibt. Diese war im Jahr 2010 abgebrannt, und bis zuletzt war nicht genau klar, ob es wieder eine Versorgung geben wird."

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