Dresden
Rückblick :

(Dresden/05.10.2011) Die Durchlässigkeit der Fetscherstraße und des Fetscherplatzes ist für die Bewältigung der Verkehrsströme nach der Öffnung der Waldschlösschenbrücke von entscheidender Bedeutung. Am gestrigen Dienstag hat der Amtsleiter des Straßen- und Tiefbauamtes Reinhard Koettnitz einen Verkehrsversuch am Fetscherplatz eingerichtet, um die Durchlässigkeit am Knotenpunkt Fetscherplatz zu verbessern. Nach Medienberichten sieht Koettnitz allerdings keine wesentlichen Verbesserungen für den Fetscherplatz durch diesen Verkehrsversuch. Neben dem Fetscherplatz wird es vor allem durch die Verkehrsbaumaßnahme Fetscherstraße zwischen Fiedlerstraße und Pfotenhauerstraße, die sich bis Mitte 2012 verzögert, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Beide Stellen sind dem Verkehrsstrom nach der Eröffnung der Waldschlösschenbrücke nicht gewachsen.

Dazu erklärt der der Sprecher für Stadtentwicklung und Bau der FDP-Stadtratsfraktion Matteo Böhme:

"Dresden steuert im Jahr 2012 geradewegs auf ein Verkehrschaos zu. Trotz bestehender Stadtratsbeschlüsse wurde durch die Verwaltung eigenmächtig umgeplant, Zeitpläne verschoben und finanzielle Mittel umgewidmet. Die Fetscherstraße und der Fetscherplatz sind ein Paradebeispiel, wie die Verwaltung Stadtratsbeschlüsse ignoriert.

Im Dezember 2010 haben CDU, FDP und Bürger 200.000 Euro Planungsmittel für die Umgestaltung des Fetscherplatzes im Doppelhaushalt 2011/2012 bereitgestellt, um den Platz endlich auf die Verkehrsströme der Waldschlösschenbrücke vorzubereiten und dann zügig mit möglichen Umbaumaßnahmen ab 2013 beginnen zu können. Diese Gelder werden nun durch das Straßen- und Tiefbauamt kurzer Hand für die Asphaltierung des Platzes umgewidmet. Das bedeutet Stillstand am Fetscherplatz bis zum Jahr 2015, denn zuerst einmal müsste geplant werden, und das kann nun frühestens im nächsten Doppelhaushalt 2013/2014 erfolgen. Und das alles passiert, obwohl auch Koettnitz weiß, dass es einer grundlegenden Überarbeitung des Platzes dringend bedarf und Kleinigkeiten wie der aktuelle Verkehrsversuch nicht einmal im Ansatz helfen werden."

Die Fetscherstraße zwischen Fiedlerstraße und Pfotenhauerstraße sollte bereits in diesem Jahr begonnen werden, doch nach neuen Aussagen der Stadtverwaltung startet der Umbau erst 2012. Dabei hatte die Verwaltung ganz zu Anfang sogar einen Baubeginn 2010 avisiert. Für den baupolitischen Sprecher der FDP-Fraktion ist das alles nicht mehr Nachvollziehbar: "Das Chaos in der Stadtverwaltung nimmt immer absurde Ausmaße an. Das Straßen und Tiefbauamt hält gar keine Termine mehr ein. Herrn Koettnitz interessiert es überhaupt nicht, was der Stadtrat beschließt. Er folgt sowieso seinen eigenen Planungen", betont Böhme.

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Do 14.12.2017
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Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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